Auf Einladung des Heimatvogelschutz Langenburg im Rahmen der 800-Jahrfeier und des Kinderferienprogramms kam der Zirkus Liberta am 24. Juli nach Langenburg.
Bei herrlichem Sommerwetter konnte der Zirkus sich auf dem unteren Sportplatz ausbreiten.
Brigitte und Dieter, die beiden Zirkusdirektoren, ließen nach der Ankunft ihre Haustiere, welche die Hauptakteure sind, aus dem kunterbunten Wohnwagen aussteigen. Diese freuten sich nach der langen Reise aus dem Allgäu, sich auf dem Platz austoben zu können. Gänse, Enten und Hühner in allen Farben und Formen wuselten über das Gras.
Isis und Athos, die beiden Hunde, beschnupperten uns und wir konnten die beiden gleich herzlich begrüßen. Die Katzen, die noch dabei waren, blieben bis zur Aufführung im Sprinter, da Herzilein Junge bekommen hatte, die auch dabei waren. Fünf junge Entlein mit ihrer Mutter konnten im Gehege ebenfalls bestaunt werden.
Nachdem wir die Bänke und Tische aufgebaut hatten, ging es langsam auf 15.00 Uhr zu und die ersten Besucher kamen bereits vorbei.
Diese bestaunten die lustige und rührige Federviehschar, die sich zwischen ihren Beinen tummelte. Bald hatte Brigitte alle Requisiten aufgebaut und mit dem Lied von Milva – Liberta, gibt es ein schöneres Wort als Liberta – begann die Show.
Brigitte streute Körner aus und in Windeseile kamen alle Hühner herbeigeeilt. So konnten wir die unterschiedlichen Tiere bestaunen. Für die Gänse und Enten gab es in Wasser eingeweichte Brötchen, die sie gierig verschlangen. Die Haustiere wurden zu nichts gezwungen und zeigten, was sie von Natur aus können. So rutschte eine Ente eine Rutsche herunter ins Wasserbecken. Die Katze Sternchen balancierte über eine Puppe.
Die Katze Herzilein sprang meterhoch auf eine ausgezogene Leinwand, um todesmutig danach ihre Wurst durch einen Sprung abzuholen. Die Kinder waren total begeistert und fieberten bei den verschiedenen Kunststücken richtig mit. Auch den erwachsenen Zuschauern gefiel die Vorstellung sehr gut.
Zum Abschluss sprang Isis, die Hündin, todesmutig mehrere Male durch einen brennenden Feuerreifen. Mit viel Applaus wurden die tierischen Artisten für ihre Kunststücke bedacht. Am Ende gab es für die Kinder noch ein Eis, und so endete die Vorstellung des kleinsten Zirkus der Welt für alle sehr glücklich.