… und begeistert mit ihren ständig flirrenden Blättern, die schon bei leichtem Wind in Bewegung geraten.
Sie gehört zu den wichtigsten heimischen Pionierbäumen, da sie rasch offene Flächen nach Kahlschlägen besiedelt und geschädigte Wälder nach Sturm, Bränden oder Abholzungen regeneriert und begrünt. So leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Regeneration von Landschaften und zur Förderung der Artenvielfalt. Über 60 Schmetterlingsarten nutzen ihre Blüten und Blätter als Nahrung, Spechte zimmern gerne Bruthŏhlen in das weiche Holz und viele Singvögel finden Lebensraum und Schutz.
Die Zitterpappel ist in großen Teilen Europas, Asiens und Nordafrikas verbreitet und wächst vom Flachland bis ins Gebirge. Mit ihrer lockeren Krone, dem schlanken Stamm und einer Höhe von meist 15 bis 25 Metern wirkt sie recht elegant. Charakteristisch sind ihre rundlichen Blätter mit abgeflachtem Stiel, die das typische „Zittern“ verursachen.
Auch unterirdisch ist sie bemerkenswert, denn über Wurzelausläufer bildet sie ganze Baumgruppen aus genetisch identischen Individuen.
Ihr leichtes, vielseitig nutzbares Holz sowie ihre frühere Verwendung in der Naturheilkunde zeigen ihre Bedeutung für den Menschen.
Als Baum des Jahres steht die Zitterpappel sinnbildlich für Lebendigkeit, Anpassungsfähigkeit und den Schutz unserer heimischen Natur.