Die Schlüsselblume

Schlüsselblume

Die echte Schlüsselblume (botanisch: Primula veris) kennt man auch unter den Bezeichnungen Arznei-Schlüsselblume, Himmelsschlüssel, Wiesenprimel, Frühlingsschlüsselblume und Wiesenschlüsselblume. Wie man anhand des botanischen Namens vermuten kann, ist die Schlüsselblume mit der Gartenprimel verwandt und gehört mit ihrer Gattung zur Familie der Primelgewächse.

Vermutlich resultiert ihr Name aus den meist nickenden Blütenständen, die in einem einheitswendigen Blütenstand nebeneinanderstehen und somit einem Schlüsselbund ähneln.
Die echte Schlüsselblume kommt in Europa vor allem an sonnigen Standorten vor, aber auch auf Böschungen und Mischwäldern überdauert sie mehrjährig. Sie kommt meist in größeren Gruppen vor und ist ca. 8 bis 30 cm hoch, wobei die gesamte Pflanze eine kurzhaarig-samtige Oberfläche hat. Die Blätter sind rosettenförmig angeordnet, wobei oft mehrere zusammenstehen. Der Blütenstand zählt fünf bis zwanzig Blüten, die jeweils fünf blass-grüne 0,8 bis 2 cm lange Kelchblätter, sowie dottergelbe Kronblätter beinhalten. An der Spitze der Schlüsselblume weist sie einen Durchmesser von ca. 8 bis 28 mm auf.

Die Schlüsselblume besitzt auch medizinische Eigenschaften. So kann man sie beispielsweise gegen Husten, Kopfschmerzen und Quetschungen innerlich sowie äußerlich anwenden. Sie besitzt einen süßen, angenehmen Duft, der manche Menschen an den milchigen Atem gestillter Säuglinge erinnert. (Bilder: E. Pollanka)

Blüte einer Schlüsselblume

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