Nachklapp zu unserem Vereinsausflug ins Biosphärengebiet Münsingen

Schön war's! Am Samstag, den 20. Mai 2017 fand unser diesjähriger Jahresausflug bei herrlichem Wetter statt. Er führte uns auf die Schwäbische Alb ins Biosphärengebiet nahe Münsingen. Unterwegs machten wir Halt, um uns das herzhafte Frühstück bei sonniger Frühlingsluft munden zu lassen. Danach steuerte unser Busfahrer das Biosphärenzentrum an, wo uns Frau Goller herzlich in Empfang nahm und uns bereitwillig über den interessanten Bau und die Inhalte des Zentrums Auskunft gab. Weiter führte uns die Fahrt dann durch das weitläufige Gelände des 6700 ha großen ehemaligen Truppenübungsplatzes, den die Bundeswehr vor elf Jahren verlassen hat und der seitdem in dem damaligen Zustand belassen wurde.

Es hat sich auf dem Gelände eine wunderbare Flora und Fauna entwickeln können, da hier keine Autos fahren sondern nur Fahrradfahrer und Fußgänger unterwegs sind. Wildtiere bewegen sich in dem riesigen Gebiet ungeniert, da sie nicht bejagd werden. Wir konnten Füchse beobachten und einer Wildschweinherde beim Grasen zusehen. Auch gibt es laut unserem TrÜP Guide 93 verschiedene Vogelarten auf dem Gelände, darunter die Feldlerche und den Neuntöter.
Im ehemaligen Schulhaus in Gruorn wurde uns ein leckeres Mittagessen serviert, da durften die Alblinsen natürlich nicht fehlen. Im Obergeschoss des Gebäudes befindet sich auch ein kleines Heimatmuseum, das die Geschichte des Dorfes Gruorn seit 1880 widerspiegelt. Auch der Dorfkirche statteten wir einen Besuch ab, da nur noch diese beiden Gebäude des ehemaligen Dorfes Gruorn erhalten geblieben sind. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Aussichtstürme. Wir bestiegen den 30 Meter hohen Turm Heroldstatt, der 818 m ü. N.N. liegt, denn von dort oben hat man einen grandiosen Ausblick über die ganze Schwäbische Alb, wenn gute Fernsicht besteht.

Weiter ging es an diesem Nachmittag nach Marbach ins Land- und Hauptgestüt. Auf dem weitläufigen Gelände befinden sich etliche Pferdeställe mit wunderschönen Hengsten aller Colour. Auf den Koppeln konnten wir die Fohlen dieses Jahres bestaunen und den Erzählungen der Führer lauschen. Es war so schön, den jungen Pferden mit ihren Müttern zuzusehen, dass die Zeit fast zu kurz war. Aber wir wollten noch den Schneckengarten von Rita Goller besuchen, die mit ihrer Zucht sogar schon in der Bild-Zeitung abgelichtet wurde. Diese betitelten sie als die Schneckenkönigin von der Alb. Frau Goller hatte bis zu 70.000 Weinbergschnecken auf ihrem Feld. Diese werden angefüttert und als Delikatesse an Feinkostläden und Gourmetrestaurants verkauft. Man kann Weinbergschnecken auch streicheln, was Klaus gleich ausprobierte. Es ist auch lustig die Schnecken auf der Hand krabbeln zu lassen.
Im Speisecafe Schlössle in Bad Urach ließen wir den unterhaltsamen und spannenden Tag in guter Atmosphäre ausklingen. Die Teilnehmer waren allesamt begeistert von dem erlebnisreichen Tag.

Menü

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok