Erlebnisbericht von unserem Jahresausflug ins Altmühl- und Donautal (20.06.2015)

Bei gutem Ausflugswetter starteten am vergangenen Samstag 48 Vogel- und Naturliebhaber in Richtung Bayern. Ein Zwischenstopp an der A9 zum leckeren Frühstück am Bus, unser Busfahrer hatte schon den Kaffee fertig durchlaufen lassen und die frischen Schinkenhörnchen, Salamiwecken, Käselaugenstangen und Müslistangen von Hölzles mundeten köstlich dazu. Alsbald erreichten wir dann bei der Ausfahrt Beilngries das Altmühltal und strebten unserem ersten Ausflugsziel entgegen, dem Falkenhof Schloss Rosenburg.

Hier begann um 11.00 Uhr die Greifvogelflugschau. Anschaulich erklärte uns ein Falkner die Aufzucht der Greifvögel und dass sich der Weißkopfseeadler, der schon kurz vor dem Aussterben stand, da in Amerika Abschussprämien gezahlt wurden, wieder erholen konnte, weil eine stattliche Anzahl an Exemplaren großgezogen werden konnten und diese auch wieder in die Freiheit entlassen werden konnten. Es wurde uns auch ein Uhu auf dem Arm eines Falkners vorgeführt, dessen orangefarbenen Augen uns sehr faszinierten. Danach zeigten uns ein Bartkauz, ein Falke, zwei Schwarzmilane, ein Gänsegeier, zwei Mönchsgeier und ein Adler ihre Künste. Zum Teil in der Luft, zu Wasser und an Land. Der Adler und der Gänsegeier flogen geschickt über die Köpfe der Zuschauer, so dass diese zum Kreischen begannen, was uns natürlich alle sehr belustigte. Die Falkner, insgesamt vier an der Zahl, machten die Schau richtig gut. Zum Abschluss ließen sie bis zu zehn Greifvögel auf einmal fliegen, was vor dem Hintergrund der Rosenburg gigantisch und faszinierend aussah. Erwähnenswert ist auch das Naturkundemuseum auf der Rosenburg. Hier kann man den Luchs, Bär, Wildkatze, Wolf und viele Vögel betrachten.

Nach dem Mittagessen fuhren wir dann weiter nach Kelheim zur Befreiungshalle. Dieses Gebäude, das 1863 fertiggestellt wurde beeindruckte durch seine kostbare Ausstattung und die Erinnerung an die Befreiung durch Napoleon. Mit der Ludwigsbahn ging es danach den Michelsberg hinunter in die von den Wittelsbachern geprägte Altstadt von Kelheim. Viele von uns ließen es sich nicht nehmen und wanderten von der Befreiungshalle durch das Naturschutzgebiet zur Schiffsanlegestelle. Mit "Ludwig dem Kelheimer", dem Ausflugsschiff der Weissen Flotte, schipperten wir die sechs Kilometer stromaufwärts von Kelheim zum Kloster Weltenburg durch das unberührte Flussbett der Donau. Links und rechts ragen gewaltige Felsbrocken empor und an der Weltenburger Enge ist die Donau 20 Meter tief. Dieser Donaudurchbruch, den sich das Wasser vor Millionen Jahren selbst geschaffen hat begeistert jeden. Das Kloster Weltenburg, welches die Benediktiner 620 n. Chr. gegründet haben ist heute ein begehrtes Ausflugsziel. Seit 1050 wird hier Bier gebraut. Die Klosterbrauerei ist die älteste auf der ganzen Welt. Als wir in den Biergarten kamen, hatten wir das Glück eine Hochzeitsgesellschaft anzutreffen, die bei dem strahlenden Wetter gerade Fotos schoss.

Abends hätte es auch noch ein Sonnwendfeuer mit Feuerwerk gegeben doch leider mussten wir vorher die Heimfahrt antreten was Jule sehr bedauerte. Daran kann man sehen, dass ihr und auch den anderen der Ausflug sehr gefallen hat und wir wieder interessante Eindrücke gewinnen konnten. Dann im Bus durften wir noch drei Gedichte hören, vorgetragen von Herrn Porzelt die uns belustigten und einen großen Beifall bekamen. Vielen Dank an alle die mitgefahren sind und auch an unseren freundlichen Busfahrer der alle unsere Wünsche erfüllt hat und uns souverän gefahren hat. (Bilder: E. Pollanka)

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